EDEWA – Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes eröffnet eigene „Filiale“ in Berlin-Neukölln

Poster_V2_aktuell2Die interaktive Wanderausstellung EDEWA tourt seit 2011/2012 regelmäßig durch die Hauptstadt und macht ihre Besucher_innen auf Rassismen und Sexismen, sowie andere Unterdrückungsformen, innerhalb der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft aufmerksam. In dem installierten Supermarkt werden die diskriminierenden Verhältnisse im Alltagskonsum einer breiten Produktpalette sichtbar, deren Vermarktung auf Versklavung und kolonialer Ausbeutung beruht. Gleichzeitig widmet sich die Ausstellung den historischen Widerstandskämpfen einzelner Feministinnen wie May Ayim u.a., die öffentlich Rassismus- und Sexismuskritik ausübten. Erstmals eröffnet EDEWA ihre eigene „Filiale“ in einer Galerie in Neukölln und lädt vor allem Schulklassen dazu ein, kostenlos an Führungen (außerhalb der Öffnungszeiten) teilzunehmen. Um Anmeldung wird gebeten.

Ort:

Weserstr. 179, Berlin-Neukölln

Öffnungszeiten:

15. November – 12. Dezember 2015
jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 14 – 20 Uhr
Eintritt frei!

Programm:

  • 15. November ab 16 Uhr, Vernissage mit Führung durch die Ausstellung und Musik von Jokaa (Singer/Songwriter)
  • 10. Dezember, 18 Uhr, Podium zu „Kunst: Kritik, Widerstand, Empowerment?!“ mit Sandrine Micossé-Aikins (Mind the Trap), Philipp Khabo Köpsell (Indaba) und Natasha A. Kelly (Moderation)
  • 12. Dezember ab 18 Uhr, Finissage mit Führung durch die Ausstellung und Spoken Word mit Azadê und Moona Moon

Angebot für Schulen:
(ab Jahrgangsstufe 10 / Alter 16)

Wir bieten kostenlos interaktive Führungen für Jugnedgruppen und/oder Schulklassen an, die inhaltlich an die Schulfächer Geschichte, politische Bildung, Ethik, Philosophie, Wirtschaft und Deutsch anknüpfen; Führungen sind auch auf Englisch möglich und lassen sich daher auch mit dem Sprachunterricht verbinden. Kontaktieren Sie uns gerne für individuelle Terminabsprache.

Kontakt:

Natasha A. Kelly, 0173-8399132, edewa@gmx.de
Mehr Infos unter: http://www.edewa.info

“Aber ich liebe ihn doch…”

11998809_914480398619267_1744588289341416144_nWorkshop für weiße Frauen*/ Freundinnen von Schwarzen Männern*

03.und 04. Oktober 2015, jeweils 11-17 Uhr

Erzeugt durch die rosarote Brille steht am Anfang einer Beziehung zwischen weißen Frauen* und Schwarzen Männern* die Farbenblindheit. Ausgeblendet wird die Tatsache, dass Dein (ehemaliger oder aktueller) Partner rassistischen Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt ist. Unbewusst wird er zur Projektionsfläche strukturell erzeugter Phantasien, die geprägt sind von Hypersexualisierung und Dehumanisierung. Exotismus als spezifische Form des Rassismus dringt bis in die Privat und Intimsphäre und beherrscht den Beziehungsalltag – in der Öffentlichkeit, im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Familie.

In diesem Workshop werden wir (mit Feingefühl und ohne Schuldzuweisungen) den Ursachen auf den Grund gehen: Welchen Einfluss haben Exotismus und Rassismus auf deine Beziehung? Wie wirken Deine Privilegien als weiße Frau*? Wie gehst Du damit um? Wie kannst Du euer Zusammensein stärken? Ziel ist es, das Bewusstsein für die Wirkmächtigkeit des Rassismus zu sensibilisieren und strategische Handlungsmöglichkeiten auszuloten.

Teilnahmebeitrag/Selbstbeteiligung: 50 €
Um Anmeldung wird bis zum 30. Sept.  bei Frauenkreise gebeten, Choriner Str. 10, 10119 Berlin, Tel: 030-2806185

Call for Papers:

SOUL SISTER MAY AYIM – DER ZUKUNFT ENTGEGEN

Gedichte, Spoken Word, Short Stories

abschiednehmen

von einer

die bereits gegangen ist

für immer

erinnerungsmomente und gedächtnislücken

bleiben

lebendig beweglich

uns überlassen

Die einleitenden Zeilen stammen aus dem Gedicht „Soul Sister“, das die afrodeutsche Poetin und Logopädin May Ayim 1992 der US-amerikanischen Wissenschaftlerin und Autorin Audre Lorde widmete. Audre Lorde war nicht nur eine enge Vertraute von May Ayim, sondern auch eine Schlüsselfigur in der aufsteigenden Schwarzen Bewegung in Deutschland der 1980er Jahre:

ihr wirken lebt weiter

in ihren werken

unsere visionen

tragen erfahrungen

ihrer worte

Mit diesen Worten verabschiedete sich May Ayim von Audre Lorde, die nach einem langen Kampf gegen Krebs aus dem Leben ausschied. Bedingungslos führte May Ayim bis zu ihrem eigenen Tod im Jahr 1996 den Kampf gegen Rassismus, Sexismus und weiteren Ismen innerhalb der deutschen Gesellschaft fort und reihte sich in die Tradition jener Schwarze Frauen ein, die danach strebten, Unterschiede sichtbar werden zu lassen, so dass diese als Quelle ihrer Kreativität genutzt werden konnten. Auf diese Weise kreierte May Ayim durch das Schreiben einen Ort, um sich mit anderen marginalisierten Gruppen solidarisieren und gesellschaftliche Veränderung aus Schwarzer Perspektive herbeiführen zu können.

20 Jahre nach ihrem Tod können keine Worte treffender sein mit der die Schwarzen Autorinnen der Anthologie „Soul Sister – May Ayim. Der Zukunft entgegen“ das Leben und Wirken von May Ayim – Freundin, Schwester und Seelenverwandte – erinnern. Mit ihren Beiträgen aus Wissenschaft, Community, Kultur und Politik zeigen die Schwarzen Frauen, inwieweit May Ayim die afrodeutsche Realität in diesen unterschiedlichen Bereichen und mit unterschiedlicher Intensität beeinflusst hat.

Für die Erweiterung unserer Anthologie laden wir Schwarze Autorinnen, Schwarze Spoken Word Künstlerinnen und Schwarze Poetinnen dazu ein, bis zum 31. März 2015 ergänzende (deutschsprachige) Textvorschläge einzureichen an:

n.kelly@gmx.de

Black Bodies Matter

oury jallohRede zum 10. Todestag von Oury Jalloh, 07. Januar 2015, Dessau

18. Jahrhundert – die 20-jährige Südafrikanerin Sara Bartmann wird von einem weißen männlichen Arzt nach Europa verschleppt und als medizinische Kuriosität einem privaten wie öffentlichen Publikum in ihrer vollen Nacktheit vorgeführt. Als sie ihm gynäkologische Untersuchungen untersagt, lässt der Arzt sie fallen und sie gerät unwillentlich in die Sexarbeit. Sie erkrankt, verfällt dem Alkohol- und Drogensucht und stirbt wenige Jahre später.

Nach ihrem Ableben kauft derselbe Arzt ihren toten Schwarzen Körper und vollzieht jene Untersuchungen, die ihm zu Lebzeiten versagt wurden. Das Resultat: Saras Genitalien, ihr Gehirn und Gesäß werden einbalsamiert und bis 1974 im Musée de L’Homme in Paris ausgestellt. Erst auf Anfragen von Nelson Mandela werden Sara Baartmanns Körperreste 2002 nach Südafrika zurückgeführt.

21. Jahrhundert – Sista Mimi, Aktivistin, Musikerin und Freundin wird aus ihrer Wohnung in Berlin-Kreuzberg zwangsgeräumt. Sie findet Zuflucht in die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule und wird symbolische Figur der politischen Refugee-Bewegung in Berlin. Auch ihre gesundheitliche Situation verschlimmert sich zunehmend, verstärkt durch die soziale Isolation und begrenzte medizinische Versorgung, die in der Schule erlaubt wird. Als es nicht mehr geht, wird sie von Freund_innen aus der Schule geholt, versorgt und gepflegt.

2 Tage später  wird die Schule von über 200 Polizist_innen belagert. Der Vorwand: Verstoß gegen die Brandschutzordnung. Zeitgleich werden 2 Bewohner verhaftet, später ein weiterer. Sista Mimi wird namentlich gesucht, aber nicht gefunden. Denn sie ist zu diesem Zeitpunkt schon tot, friedlich eingeschlafen im Kreis ihrer Freund_innen – und nicht in den Armen von deutschen Polizist_innen oder in einer deutschen Polizeizelle.

Doch auch Sista Mimi bleibt nach ihrem Ableben die rassistischen Demütigungen nicht erspart. Ihre Leiche befindet sich noch immer in der Gerichtsmedizin. Wiederholt werden psydo-medizinische Untersuchungen an ihr unternommen, ohne die eine Ausreisegenehmigung nicht erteilt wird. Bislang warten wir – mit Liebe und Verstand. Sista Mimi wird nach Kenia zurückfliegen.

Oury Jalloh, das war Mord!

10 Jahre später und noch immer keine Spur von Gerechtigkeit.

Sara Bartmann, Sista Mimi und Oury Jalloh sind nur 3 von zahlreichen Beispielen dafür, wie Schwarze Körper in der europäischen Gesellschaft als Wegwerfprodukte verhandelt werden. Die lange Geschichte der erniedrigenden und demütigenden Art und Weise, in der Schwarze Körper in der westlichen Kultur entmenschlicht werden, hat eine grausame Kontinuität – auch in Deutschland.

Während Staatsmänner das Mythos leben, ihre weißen europäischen Körper stünden für Zivilisation, kulturellen Fortschritt oder einfach nur für den Menschen schlechthin (später auch Arier genannt), werden unsere Schwarzen Körper als Antithese zur weiß-gewaschenen Norm gelesen, an dessen Grenzen das Un_Mensch_Sein erprobt und bemessen und über den Tod hinaus performt wird.

Zwar führten unterschiedliche Umstände dazu, dass die Körper von Sara, Mimi und Oury seziert, analysiert und in jedem intimem Detail geprüft wurden. Gemeinsam bleibt die Tatsache, dass der Blick des weißen Mannes nicht an der (Haut-)Oberfläche blieb, sondern tief in ihre Seelen bohrte – The Souls of Black Folk

Ihre/Unsere Schwarzen Körper sind für dieses weiße System nicht von Bedeutung! sondern werden als menschliche Subjekte negiert und zum Schweigen gebracht. Doch wir sind heute hier um das Schweigen zu brechen und um unsere Körper zurückzuerobern.

Denn:

Black Bodies Matter and Black Lives Matter!!!

 

https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

We are One

MimiSpeech at the memorial march for Sista Mimi

Today we show solidarity with our brothers and sisters around the world – in Ferguson, in Gaza, in New York, in Syria, in Iraq and Afghanistan, our indigenous brothers and sisters around the world. We stand up for Justice for all! For all refugees who are forced to flee war or prosecution or any aggravated form of capitalism. Today on the 13th of December 2014 the Refugee Movement of Berlin consciously takes part in the global gathering against police brutality and murder.

Like many of us, Sista Mimi fought against police brutality. And she was often subject to police brutality. She was forced to face the institutional racism so deeply rooted in this country. One experience of which was being beaten up in a locked police car not too long ago and only a few steps away from here. Still driven by her longing for freedom and justice, she never got tired. If Mimi was not dead she would be in prison with our brothers now, our fellow freedom fighters of the occupied Gerhart-Hauptmann-Schule.

Because its tactic! Political tactic! It is political tactic to target the most vocal and committed participants in the struggle against racism whilst the responsible politicians and the public stand aside and look in silence. What we are witnessing here in Berlin is the same militaristic behavior operated worldwide. Systematic police harassment, brutality and murder in different shapes and sizes.

And because they could not bring the people to the jail, they brought the jail to the people!

Securitas, for example, a contracted, multinational, private security company, a hired police force, urban mercenaries paid for by the district. Their job is to keep the support out. The support and care that Mimi so desperately needed. By not allowing visitors, long time friends and family inside, Mimi’s vital social structure was destroyed. Left alone in many situations, she was slowly and systematically weakened. Alongside the police, our opinion is that the district is to be held partially responsible for Mimi’s death.

When Mimi lost her room due to construction measures that were said to be implemented by the district, she lost access to water. From that point on her health declined. Only a few selected medical persons were allowed to enter. In order to implement their isolation politics, Mimi became a target of the white power structure which denied her basic human rights – the ensuring of physical and mental integrity, life and safety, privacy, the freedom of thought and conscience, speech and expression and the freedom of movement.

A few days ago, again human rights were violated against. Knowing exactly who lives in the school the police entered in the early morning without notice and without a search warrant. The excuse was that they had to check the emergency exits. Seeking Mimi, the police couldn’t find her. She had already made her way to a friend. There she spent her last days in peace. Always with the movement on her mind. But still she was not tired of telling those responsible that without justice there is no peace.

Sista Mimi, Kenian born, global citizen of the world and freedom fighter passed on this day – the 10th of December 2014, the international day of human rights!

Even the criminals of the Nazi era were afforded the highest universal law during the Nuremberg trials conducted within a Common law court of justice. The agenda is de-nazification. What is the need for collective punishment, surveillance and torture?

Since this police action the situation in the school has changed dramatically. Now there is no heating. The showers are cold. Acting against the agreements made between the district and the people of the school, the roof , the space of political protest has been locked.

Quoting Sista Mimi: “German system, we know it is a segregation system, it is a system that segregates those people who don’t look the same as the society.” Would the police treat white German citizens, white immigrants or white visitors the same way? Do different rules apply to different people?  This is apartheid.

Human dignity is inviolable!

Mimi once said not too long ago that Germany should strike this sentence from its constitution because they have failed to live up to it. She said: “My reason to leave home was that as a little girl I realized that a woman in Africa has no real voice in society.” Mimi gained a voice and became a voice, the voice of the Refugee Movement.

As only one of two women in the school Mimi at the same time faced indignities for being a Black woman challenged by patriarchy and white supremacy. This structural racism and sexism weakened her systematically. Yet, she remained strong and voiced: “Respect for Women!”

Sista Mimi was not only a strong voice in the movement, she was also the heart of the movement. Back in the days she would spend time cooking for everyone in the social center. Today we would have liked to commemorate Mimi’s life and legacy inside the social center, but – again – access was denied by the district.

But what is more, the state officials, the bureaucrats and terrocrats have been interfering in our mourning by arresting people from the school and those who have come to the school to show their condolences. Since Mimi’s death people have been bringing pictures and flowers to the entrance which have also been removed….

But know this: You can kill a revolutionary but you can’t kill the revolution!!

Text: Natasha A. Kelly & Aba Yankah, Foto: Dirk Stegemann

Verkaufsoffener Sonntag bei EDEWA

erste version_up1Am 05. Oktober 2014 ist verkaufsoffener Sonntag in der Wanderausstellungsfiliale EDEWA, die Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes. Der temporäre Supermarkt, der Geschichte, Widerstand und Interaktion als elementare Wissensprodukte bietet, öffnet erneut seine Türen: kostenlos, ohne Rassismen und Sexismen und mit empowerndem Mehrwert.

Im Rahmen der Veranstaltung ”Ein Tag für Martin Luther King jr.” wird EDEWA im Haus der Berliner Festspiele zu sehen sein. EDEWA geht somit auf die Spur von Dr. King und interveniert dabei in das alltägliche Konsumverhalten, welches bis in die Kolonialzeit Deutschlands zurückreicht.

“sie haben deinen traum konserviert

konserviert und verkauft, Bruder

postkarten und poster

dreizeiler in einem geschichtsbuch

“I Have A Dream”

ein abgeschlossener roman”

(May Ayim, die zeit danach, in Blues in Schwarz Weiss 1995)

 

 

Ort:     Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, 10719 Berlin, U Spichernstr

Zeit:    05.10.2014, von 15: 30 -22 Uhr

 

www.edewa.info

www.berlinerfestspiele.de

 

 

Eröffnungsrede EDEWA – Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstands

1505504_680151545349466_535428721_n07.12.2013 Goldener Saal Rathaus Schöneberg, Berlin

Liebe Gäste,

anders als im Programm angekündigt werden wir heute keine Podiumsdiskussion führen – die Gründe hierfür sind nicht ohne Bedeutung. Dennoch möchte ich die Gelegenheit nicht versäumen, euch (und Ihnen) etwas über uns, EDEWA – die Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstands, über unsere Arbeit, die Idee, die dahinter steckt und die Motivation, die uns antreibt, zu erzählen.

Zuerst einmal möchte ich mich aber bei den Organisator_innen bedanken, v.a. bei Ute Knarr- Herriger, die den Mut bewiesen hat, uns als sozialkritische Arbeitsgruppe hier ins Rathaus Schöneberg einzuladen. Ebenso möchte ich mich bedanken bei unseren Koopertionspartner_innen Marika Schmiedt (Künstlerin und Aktivistin, die leider nicht anwesend sein kann) (http://www.marikaschmiedt.wordpress.com) und Saraya Gomis und Daniel Schmöcker (zwei Lehrer­_innen, die an Berliner Schulen tätig sind) (http://www.king-code.de). Sie alle tragen in diesem Jahr auf unterschiedliche Art und Weise zur Bereicherung unserer Ausstellung bei. Es freut mich auch im Anschluss an unsere Führung den musikalischen Support von Dodo Nkishi (http://www.nkishi.com) zu erhalten.

Der größte Dank gilt jedoch meiner Gruppe, die allen Herausforderungen zum Trotz wieder einmal „saugute“ Arbeit geleistet hat. Denn als ich meinen Freunden und Verwandten erzählte, dass ich unsere Ausstellung in einem Raum installiere, in dem bereits große Wandgemälde angebracht sind und wir daher weder in die Decke noch in die Wand einen Nagel schlagen dürfen, hielten sie die Idee für ziemlich absurd. „Welchen Sinn siehst du darin?“ fragten sie mich… Ich hoffe, dass ihr (und Sie), liebe Gäste, bis zum Ende des heutigen Abends (spätestens aber bis Ende der kommenden Woche) jede für sich selbst den Sinn versteht und den empowernden Mehrwert, den unser interaktiver Supermarkt bietet, im Gedanken mit nach Hause tragt.

Wer sind wir?

EDEWA ist eine Gruppe von 7 Personen, die unterschiedliche soziale Positionen innerhalb der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft haben und dadurch unterschiedliche Privilegien besitzen und/oder unterschiedlichen Diskriminierungen ausgesetzt sind. Im Grunde genommen könnten wir nicht unterschiedlicher sein. Denn bedingt durch unsere unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionierungen machen wir unterschiedliche Lebenserfahrungen und lernen aus unterschiedlichen Perspektiven Dinge zu sehen und/oder nicht zu sehen. Obwohl es nicht immer einfach war und reibungslos ablief, sind wir dennoch in den letzten zwei Jahren miteinander, aneinander, aber auch individuell gewachsen. Und ich möchte betonen, dass ohne das Zutun jeder einzelnen Person das Gelingen und mehrjährige Fortbestehen dieses Projekts nicht möglich gewesen wäre – dafür verdient ihr meinen Respekt und ich bedanke mich für euer Vertrauen!

Ich selbst positioniere mich als Schwarze Frau, Mutter und (wie der Name Kelly schon im Keltischen die Bedeutung trägt) Kriegerin. Ich verstehe mich als akademische Aktivistin, zwei Facetten meines Ichs, die jede für sich, aber nie getrennt voneinander betrachtet werden können. Neben meiner Person besteht die Gruppe aus einer weiteren Schwarzen Frau und jungen Mutter Siga Mbaraga, der Aktivistin, Mitbegründerin von der Paria und Romni Filiz Demirova (http://www.derparia.wordpress.com) und unseren 4 weißen Alliierten Natalie Wagner, Mike Korsonewski, Vanessa Gonsior und Valeria Rutz.

Wir verfolgen das gemeinsame Ziel durch unsere interaktive Ausstellung:

  • auf die ungleichen Machtverhältnisse innerhalb der weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft aufmerksam zu machen. Dazu gehört vor allem die Sichtbarmachung von weiß als unsichtbarer Parameter, der die gesellschaftliche Norm bestimmt und das Leben eines jeden von uns tagtäglich beeinflusst
  • Erfahrungen mit Rassismen (und Sexismen), denen Schwarze Menschen, Roma und andere People of Color (und Women of Color) täglich ausgesetzt sind, zu enttabuisieren
  • Widerstandsgeschichten, die seit vielen Jahrhunderten auch in Deutschland gelebt werden (und wurden) bekannt zu machen
  • direkte Kritik an der mangelhaften Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte, v.a. im Kontext des kolonialen Warenhandels auszuüben.

Ich möchte (und könnte auch nicht) leugnen, dass zu bestimmten Zeiten diese, unsere Ziele sich uns selbst wie unüberwindbare Hindernisse in den Weg stellten, weshalb wir während unserer Zusammenarbeit stets herausgefordert waren, unsere eigenen Machtverhältnisse zu reflektieren und das eigene rassistische Verhalten, dass jede einzelne von uns in sich trägt (auch Sie, liebes Publikum) selbstkritisch in Frage zu stellen. Denn entgegen der allgemeinen Vorstellung ist Rassismus kein individuelles, sondern ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, das alle Ebenen der deutschen Gesellschaft durchzieht…

EDEWA wurde im Rahmen des von mir geleiteten Seminars „May Ayim – Schwarze deutsche Feministin?“ am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt Universität zu Berlin im Sommersemester 2011 gegründet. Anlass zu diesem Seminar bot die Umbenennung des Gröbenufers in May-Ayim-Ufer in Berlin-Kreuzberg im Jahr 2010. Vielen meiner Student_innen war die Person May Ayim, sowie die Geschichte der afrodeutschen oder Schwarzen deutschen Bewegung zu diesem Zeitpunkt unbekannt. Es wurde nicht hinterfragt, warum weiße Menschen selbstverständlich als Deutsche wahrgenommen werden, während Schwarz und deutsch von der weißen Mehrheitsgesellschaft in vermeintlicher Konkurrenz zueinander gestellt werden.

Geleitet von den Fragen „Woher kommst du?“ und „Wann gehst du wieder zurück?“ wird uns, Schwarzen Menschen, Roma und anderen People of Color nach vielen Generationen in Deutschland noch immer das Deutschsein abgesprochen. Aufgrund einer vermeintlich biologischen und/oder kulturellen Zuordnung werden wir als „anders“ hergestellt, als „nichtdazugehörig“, als „fremd“ – markiert, kategorisiert und rassifiziert und schließlich und letztendlich an den Rand der Gesellschaft gedrängt, wo unser Leben vom Alltagsrassismus bestimmt wird.

Mit EDEWA wollten wir den Alltagsrassismus sichtbar machen, aber auch Strategien entwickeln und anbieten, mit den eigenen Rassismen und mit den eigenen Rassismuserfahrungen umzugehen. Also re_konstruierten wir einen Supermarkt, in dem Geschichte, Widerstand und Interaktion als elementare Wissenselemente verknüpft und die Konsumprodukte zu Objekten der kritischen Auseinandersetzung gemacht werden. Denn obwohl Supermärkte trivialer kaum sein könnten, spiegeln sie, wie kein anderer Ort, die Alltäglichkeit von Rassismen und Sexismen in Deutschland wider.

Mit einem Brief an die Edeka-Gesellschaft, die sowohl im Kolonialismus als auch im Nationalsozialismus enge wirtschaftliche Verbindungen zu den jeweiligen Herrschaftssystemen pflegte, intervenierten wir 2012 gegen die andauernden kolonialrassistischen Geschäftspraktiken des Unternehmens, die sich in Produktnamen wie z.B. „Zigeuner“-Sauce zeigen. Des Weiteren kehrten wir bei der Gestaltung unserer (Ausstellungs-) Produkte die Perspektive um, wie beispielsweise den Vermarktungsprozess, so dass wirkmächtige Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnisse, die Herstellung und Verkauf bestimmen, sichtbar werden. Zwar erhielten wir bis heute keine Antwort auf unser Schreiben, dennoch können wir mit Bestimmtheit sagen, dass unsere Ausstellung zu einer Sensibilisierung bei unseren Besucher_innen geführt hat.

In diesem Jahr führen wir unsere Kritik fort. Nicht nur haben wir unsere Produktpalette um einige Exponate erweitern können (an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Kreativen!!). Es freut uns auch sehr einige Plakate der Künstlerin und Aktivistin Marika Schmiedt aus Österreich zeigen zu dürfen, um auf diese Weise auf die rassistischen Missstände der Unternehmensgruppe Unilever aufmerksam machen zu können: Im Oktober 2013 schickte das Unternehmen Unilever-Austria eine Mail mit dem Betreff „Die aktuelle Zigeunerproblematik/ Ausstellung in Linz“ an Marika Schmiedt, in der das Unternehmen mit Klagen droht, sollte die Künstlerin zukünftig ihre Collagen bezüglich der rassistischen Produkte von Knorr, das zur Unilever-Gruppe gehört, in der Ausstellung „Die Gedanken sind frei. Angst ist Alltag für Roma in Europa“ zeigen.

EDEWA bezieht öffentlich Stellung dazu, dass Kritik an der Verwendung von „Zigeuner“ als Geschmacksrichtung zensiert und der Vorwurf der Rufschädigung erhoben wird und verfolgt ebenso wie die Künstlerin und Aktivistin Marika Schmiedt das Ziel, rassistische Kontinuitäten aufzudecken, die sich auch in der Benennung von Produkten in Supermärkten widerspiegeln und zur Tradierung und Verfestigung von Rassismen führen. Auf diese Weise zeigen wir unsere Solidarität mit Roma in Europa und laden am 13.12. um 18 Uhr zu einem Informationsabend mit Filiz Demirova und Georgel Caldararuein. Denn wie die Schwarze US-amerikanische Wissenschaftlerin, Autorin und Poetin Audre Lorde einst schrieb:

„[n]iemand außer uns selbst wird uns befreien, hier wie dort. So ist unser gemeinsames Überleben nicht zu trennen, selbst wenn die Bedingungen, unter denen wir kämpfen, voneinander abweichen” (Zitat).

[Pause]

In diesem Sinne möchte ich euren (und Ihren) Blick noch einmal auf das historische Rathaus lenken und auf den Golden Saal, in dem wir uns befinden. Es war vom Balkon des Nachbarzimmers, von dem der ehemalige weiße US-amerikanische Präsident John F. Kennedy seine berühmte Rede „Ik bin ein Berliner!“ hielt; es war im Goldenen Buch dieses Hauses, in das der Schwarze Aktivist und Menschenrechtler Dr. Martin Luther King jr, sich verewigte. Und ebenso wie Dr. King davon träumte, dass sein Land, die Vereinigten Staaten von Amerika eines Tages alle Menschen gleichwertig behandeln würde, so lebt in uns die Hoffnung, dass sein Traum von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auch hier in Deutschland Wirklichkeit werden wird. In uns lebt die Hoffnung, dass wenn nicht wir, dann spätestens unsere Kinder die Ernte unserer Saat einholen werden.

Aus diesem Grund freut es uns ganz besonders die Lehrer_innen Saraya Gomis und Daniel Schmöcker zu unserer Abschlussveranstaltung am 14.12. begrüßen zu dürfen. Gemeinsam mit den jugendlichen Teilnehmer_innen ihrer Projektgruppe „Martin Luther King“ werden sie im Rahmen von EDEWA die Spuren von Dr. Martin Luther King jr. aufdecken und seine Bedeutung im aktuellen Kampf gegen Rassismus hier und heute aufzeigen. So seid (seien Sie) gewiss, dass das Ringen um Freiheit, das bereits vor vielen Hunderten von Jahren begann, auch von den nächsten Generationen fortgetragen werden wird.

Bevor Filiz, Natalie und ich Sie nun durch die Ausstellung führen, möchte ich meine einleitende Rede mit einem Gedicht von May Ayim aus dem Jahr 1987 schließen:

von einer die noch lebt an einen der schon tot ist

gedicht in erinnerung an Martin Luther King

die zeit danach

(von May Ayim)

daß es eines tages anders sein wird

besser

das hast du geträumt, Bruder

schwarz wie mitternacht blutrot und grün

wie die bäume

die bald nicht mehr stehen

– die wahren farben

malen vielleicht nur kinder

im mutterleib

vielleicht –auch ich habe einen traum, Bruder

daß menschen eines tages

nicht mehr schreiend zur welt kommen

sondern lachend

lachend

in regenbogenfarben

ich trage meinen traum

hinter

erhobener faust

gegen den tod und für die zeit danach

denn

reden hilft kaum noch, Bruder

sie nennen das meinungsfreiheit

und auch demonstrationen und protestmärsche

die brauchen sie

für ihre demokratie

und machen weiter und machen weiter

und machen weiter

sie haben deinen traum konserviert

konserviert und verkauft, Bruder

postkarten und poster

dreizeiler in einem geschichtsbuch

»I Have A Dream»

ein abgeschlossener roman

sie haben

vergangenheit daraus gemacht

weiß wie tränensalz

und da wo ich lebe

würden sie es »bewältigt» nennen, Bruder

ich trage meinen traum

hinter

erhobener faust

in pfefferfarben

und fange ganz klein an

fange endlich an

mit meiner schwester

und meiner freundin an der hand mit

meinen brüdern und

wenn es sein soll

auch allein

– damit es endlich anders werden

muß!

ich habe einen traum

da kommen menschen nicht mehr schreiend

zur welt

und eine vision

da lieg ich mit friedlichen augen

und einen loch im kopf

AMEN – A LUTA CONTINUA

 1987

für Linton

und John

 

Photo by Paula Carralero

Wanderausstellung EDEWA wird im Rathaus Schöneberg gezeigt

Edewa_logoEDEWA / Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstands

Geschichte, Widerstand, Interaktion 

Ab dem 07. Dezember 2013 öffnet Berlins erste Wanderausstellungsfiliale EDEWA, die Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes, zum zweiten Mal ihre Türen. Ein temporärer Supermarkt, der Geschichte, Widerstand und       Interaktion als elementare Wissensprodukte bietet: kostenlos, ohne Rassismen und Sexismen und mit empowerndem Mehrwert.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CrossKultur 2013 des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg wird die Wanderausstellungsfiliale im Goldenen Saal im Rathaus Schöneberg zu sehen sein. EDEWA geht somit auf die Spur von Dr. Martin Luther King jr. und interveniert in das alltägliche politische Geschehen dieses historisch bedeutsamen Ortes, welches bis in die Kolonialzeit Deutschlands zurückreicht.

Anknüpfend an die positive Resonanz der Ausstellungsrunde 2012 und mit erweiterter Produktpalette verfolgen wir weiterhin einen interaktiven Ansatz. Die Kund_innen werden zu Ausstellungsbesucher_innen, der Raum zum re_konstruierten Supermarkt, die Produkte zu Objekten der kritischen Auseinandersetzung. Gleichzeitig können Besucher_innen vom historischen Widerstand einzelner Feministinnen lernen, der nicht nur in der Tradition Martin Luther Kings steht, sondern auch widerständige Positionen von Roma thematisiert.

Wir freuen uns über die Kooperation mit der Künstlerin und Aktivistin Marika Schmiedt. Es werden Plakate ihrer Ausstellung „Die Gedanken sind frei. Angst ist Alltag für Roma in Europa.” in unserem Ausstellungsraum und -programm präsentiert. Filiz Demirova und Georgel Caldararu [von Der Paria. Politik von unten!] werden am Freitag, 13.12.13, das Programm mit dem Informationsabend „WARUM WOLLEN SIE UNS ESSEN?” ergänzen und laden zur Diskussion ein. Die Finissage am Samstag, 14.12.13, gestalten wir mit der multimedialen Schul-/ Jugendgruppe “Martin-Luther-King-Code-Projekt“ unter der Leitung von Saraya Gomis und Daniel Schmöcker.

Ausstellungort: Rathaus Schöneberg, U Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz 1

Öffnungszeiten:

So 14-17 Uhr, Mo 11-16 Uhr, Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 16-18 Uhr           

Programm:

Vernissage Samstag, 07.12.13, 18 Uhr Eröffnung durch Natasha A. Kelly, Projektleitung EDEWA, und Jutta Kaddatz, Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport

 __Freitag, 13.12.13, 18 Uhr „WARUM WOLLEN SIE UNS ESSEN?” – Präsentation und Diskussion mit Filiz Demirova und Georgel Caldararu (Der Paria, www.derparia.wordpress.com, in Zusammenarbeit mit Marika Schmiedt, www.marikaschmiedt.wordpress.com)

Finissage Samstag, 14.12.13, 18 Uhr, Gastvorträge durch Vertreter_innen der King-Code Projekt Gruppe unter Leitung von Saraya Gomis und Daniel Schmöker (online unter www.king-code.de)

Kontakt:

Natasha A. Kelly, edewa@gmx.de, Tel: 0173-8399132

In Zusammenarbeit mit: 

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Abt. Bildung, Kultur und Sport, Amt für Weiterbildung und Kultur, Dezentrale Kulturarbeit  und CrossKultur 2013 – Eine Veranstaltungsreihe des Bezirkamts Tempelhof-Schöneberg

RAthaus Logo 1         Rathaus Logo 2

Wanderausstellung – EDEWA I Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstands

Im November eröffnet Berlins erste Wanderausstellungsfiliale EDEWA, die Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes, der temporäre Supermarkt, der Geschichte, Widerstand und Interaktion als elementare Wissensprodukte bietet: kostenlos, ohne Rassismen und Sexismen und mit empowerndem Mehrwert.

Die Kund_innen werden zu Ausstellungsbesucher_innen, der Raum zum re_konstruierten Supermarkt, die Produkte zu Objekte der kritischen Auseinandersetzung. Obwohl Supermärkte trivialer kaum sein könnten, spiegeln sie wie kein anderer Ort die Alltäglichkeit von Rassismen und Sexismen wider. Dies bietet Anlass dazu, die Vermarktungsprozesse in der Darstellung unserer Produkte umzukehren, so dass wirkmächtige Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnisse, die Herstellung und Verkauf bestimmen, sichtbar zum Ausdruck gebracht werden.

Gleichzeitig bietet der Raum die Möglichkeit den langjährigen antirassistischen und antisexistischen Widerstand einzelner Gruppen wahrnehmbar und erfahrbar zu machen und die historischen Kämpfe einzelner Feministinnen zu erleben, deren Biografien nicht nur einen zentralen Punkt der Ausstellung sind, sondern auch durch die Künstlerin Oxana Chi in tänzerische Performances erzählt werden wird.

Darüber hinaus sind Interessiert_e willkommen, an unseren interaktiven Workshops teilzunehmen. Mit dem Ziel, die ‚Produktpalette’ zu erweitern, Widerstand zu thematisieren und Einblick in die Arbeiten unserer Kooperationspartner_innen zu gewinnen, bilden diese den geeigneten Rahmen, sich kreativ und kritisch mit den unterschiedlichen Ausdrucksweisen von Rassismus und Sexismus auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung EDEWA | Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes ist ein Projekt der Seminar-Gruppe „May Ayim – Schwarze Deutsche Feministin?“ des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der Humboldt Universität zu Berlin in Kooperation mit Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit in der BRD (BDB) e.V., Rroma-Informations-Centrum e. V., Haus der Kulturen Lateinamerikas e.V., RefRat der HU-Berlin und der Heinrich Böll Stiftung.

 

Ausstellungstermine:

1. BDB e.V. – Pangea Haus 2.OG, Trautenaustr. 5, U9 – Günzelstrasse,  02. – 04.11.2012

2. ACHTUNG ORTSWECHSEL!!! Rroma Aether Theater, Boddinstr. 5, U7 – Rathaus Neukölln, 09. – 11.11.2012

3. Haus der Kulturen Lateinamerikas e.V.- Casa Latinoamericana, Pfalzburgerstr. 42, U7 – Blissestrasse, 13.11. – 26.11.2012 (zu den jeweiligen Öffnungszeiten)

 

Workshop-Termine: 03.11.2012 und 10.11.2012

Um Anmeldung wird gebeten bei edewa@gmx.de Die Teilnahme ist kostenlos! (entsprechend der Nachfrage werden Plätze bevorzugt an Schwarze/Rroma/PoC vergeben)

 

Mehr Infos unter:

http://www.EDEWA.tumblr.com

Join us on Facebook:

https://www.facebook.com/pages/Edewa-Einkaufsgenossenschaft-antirassistischen-Widerstandes/387783357958419

 

Kontakt für Rückfragen zum Ausstellungsprojekt:

Natasha A. Kelly, Natasha.A.Kelly@gender.hu-berlin.de